Martinskirchen – Am 28. Februar 2026 hielt die Freiwillige Feuerwehr Martinskirchen ihre Jahreshauptversammlung im Gasthaus Steinhuber ab. Kommandant Alois Hofer eröffnete die Versammlung und begrüßte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern besonders Bürgermeister Georg Thurmeier, die Ehren-Kommandanten Josef Maierhofer sen. und Otto Kollböck sen., Ehren-Vorstand Erwin Werner, Ehren-Mitglied Josef Lohr sowie Kreisbrandmeister Peter Strobl und Kreisbrandinspektor Andreas Maurer.
Die Versammlung begann mit einer Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Walter Rettenbeck.
In seinem Rückblick ließ Vorstand Karl Parstorfer das Vereinsjahr 2025 Revue passieren, das geprägt war von zahlreichen Festbesuchen und eigenen Veranstaltungen – darunter der Sommerabend, das Steckerlfischgrillen sowie der Adventsabend in Martinskirchen. Insgesamt fanden vier Vorstandschaftssitzungen statt. Der Verein zählt zum Stichtag 28. Februar 2026 insgesamt 105 Mitglieder.
Kassier Thomas Wimmer präsentierte den Kassenbericht mit einem erfreulichen Kassenstand, der eine Entlastung der Kasse ohne Beanstandungen zur Folge hatte.
Kommandant Alois Hofer berichtete von acht Einsätzen im vergangenen Jahr, unter denen zum Glück kein schwerer, bzw. belastender war. Darunter befanden sich unter anderem Verkehrsunfälle in Höllbruck, sowie auf der B20 bei Laimbichl, wo neben der Verkehrsabsicherung auch ein aggressiver Unfallbeteiligter betreut werden musste. Ein Einsatz unter dem Stichwort „Großtier-Alarm Pferd“ konnte glücklicherweise noch vor dem Ausrücken beendet werden, da sich das Tier selbst aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Insgesamt wurden fünf Übungen sowie drei Funkübungen abgehalten. Hofer appellierte an die Mitglieder, an den Übungen aktiv teilzunehmen, um die Einsatzbereitschaft weiterhin zu gewährleisten. Besonders die Gemeindeübung an der Biogasanlage Kaltenegger mit umfassendem Hydrantentest habe gezeigt, wie wichtig eine gesicherte Wasserversorgung sei, diese Übung wurde auch als Stresstest für das Wasserwerk genutzt. Neu in den aktiven Dienst aufgenommen wurden Robin Aigner, Patrick Hintermeilinger und Christian Frost.
Jugendwartin Sophie Parstorfer berichtete von derzeit zehn Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr. Vier Übungen – darunter mehrere Gemeinschaftsübungen – standen auf dem Programm. Beim Kinderflämmchen in Eggenfelden meisterten die Jugendlichen erfolgreich die verschiedenen Leistungsstufen. Besonders erfreulich: Laura Maierhofer erreichte in Stufe 3 den ersten Platz im Landkreis. Für 2026 sind unter anderem eine gemeinsame Übung mit dem THW Eggenfelden, sowie eine 24-Stunden-Übung mit Zeltlager in Rogglfing geplant.
Bürgermeister Georg Thurmeier dankte der Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft und die starke Präsenz bei den zahlreichen Feuerwehrfesten. Er hob die Bedeutung eines funktionierenden Wassernetzes hervor und bat darum, Wasserentnahmen bei Übungen im Vorfeld anzumelden, um unnötige Alarme im Wasserwerk zu vermeiden. Zudem verwies er auf die abgeschlossene Umstellung der Sirenenanlagen auf Digitalbetrieb.
Kreisbrandinspektor Andreas Maurer informierte über Neuerungen im Landkreis, darunter zusätzliche Abrollbehälter AB-Wasser, AB-Sandsack und AB-Notstrom sowie neue CBRN-Erkunder-Fahrzeuge zur Schadstoffmessung. Auch die Möglichkeit, den aktiven Dienst künftig bis zum 67. Lebensjahr auszuüben, wurde angesprochen.
Kreisbrandmeister Peter Strobl stellte in seinem Grußwort insbesondere die Ausbildung in den Mittelpunkt. Dank sprach er für die rege Teilnahme an der Blaulichtunterweisung in Wurmannsquick aus, die durch einen Fachvortrag der Fahrschule Greiml zu Führerscheinklassen und Anhängerregelungen ergänzt wurde. Zudem verwies er auf einen kürzlich abgehaltenen Motorsägenlehrgang mit Beteiligung aus Martinskirchen, kommende MTA-Ausbildungen sowie einen ganztägigen Übungstag im Oktober in Wurmannsquick, bei dem alle Feuerwehren gemeinsam realitätsnahe Einsatzszenarien abarbeiten werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung war die Gründung des Festausschusses für das geplante Gründungsfest am 18. Juni 2028. Das Fest soll mit Disco, Abend der Vereine und einem Festsonntag gefeiert werden. Die organisatorischen Vorbereitungen laufen bereits.
Unter Wünsche und Anträge wurde besonders der hohe Arbeitsaufwand für den Sommerabend mit über 250 geleisteten Arbeitsstunden gewürdigt. Ein Dank ging an alle Helfer sowie an Unterstützer und Förderer des Vereins.
Zum Abschluss dankte Kommandant Hofer der Gemeinde, der Feuerwehrführung, der Vorstandschaft, allen Helfern sowie den Partnerinnen und Partnern für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Mit dem Wunsch nach einem unfallfreien und kameradschaftlichen Jahr 2026 schloss er die Versammlung.
Feb. 28 2026
Jahreshauptversammlung 2026
Martinskirchen – Am 28. Februar 2026 hielt die Freiwillige Feuerwehr Martinskirchen ihre Jahreshauptversammlung im Gasthaus Steinhuber ab. Kommandant Alois Hofer eröffnete die Versammlung und begrüßte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern besonders Bürgermeister Georg Thurmeier, die Ehren-Kommandanten Josef Maierhofer sen. und Otto Kollböck sen., Ehren-Vorstand Erwin Werner, Ehren-Mitglied Josef Lohr sowie Kreisbrandmeister Peter Strobl und Kreisbrandinspektor Andreas Maurer.
Die Versammlung begann mit einer Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Walter Rettenbeck.
In seinem Rückblick ließ Vorstand Karl Parstorfer das Vereinsjahr 2025 Revue passieren, das geprägt war von zahlreichen Festbesuchen und eigenen Veranstaltungen – darunter der Sommerabend, das Steckerlfischgrillen sowie der Adventsabend in Martinskirchen. Insgesamt fanden vier Vorstandschaftssitzungen statt. Der Verein zählt zum Stichtag 28. Februar 2026 insgesamt 105 Mitglieder.
Kassier Thomas Wimmer präsentierte den Kassenbericht mit einem erfreulichen Kassenstand, der eine Entlastung der Kasse ohne Beanstandungen zur Folge hatte.
Kommandant Alois Hofer berichtete von acht Einsätzen im vergangenen Jahr, unter denen zum Glück kein schwerer, bzw. belastender war. Darunter befanden sich unter anderem Verkehrsunfälle in Höllbruck, sowie auf der B20 bei Laimbichl, wo neben der Verkehrsabsicherung auch ein aggressiver Unfallbeteiligter betreut werden musste. Ein Einsatz unter dem Stichwort „Großtier-Alarm Pferd“ konnte glücklicherweise noch vor dem Ausrücken beendet werden, da sich das Tier selbst aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Insgesamt wurden fünf Übungen sowie drei Funkübungen abgehalten. Hofer appellierte an die Mitglieder, an den Übungen aktiv teilzunehmen, um die Einsatzbereitschaft weiterhin zu gewährleisten. Besonders die Gemeindeübung an der Biogasanlage Kaltenegger mit umfassendem Hydrantentest habe gezeigt, wie wichtig eine gesicherte Wasserversorgung sei, diese Übung wurde auch als Stresstest für das Wasserwerk genutzt. Neu in den aktiven Dienst aufgenommen wurden Robin Aigner, Patrick Hintermeilinger und Christian Frost.
Jugendwartin Sophie Parstorfer berichtete von derzeit zehn Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr. Vier Übungen – darunter mehrere Gemeinschaftsübungen – standen auf dem Programm. Beim Kinderflämmchen in Eggenfelden meisterten die Jugendlichen erfolgreich die verschiedenen Leistungsstufen. Besonders erfreulich: Laura Maierhofer erreichte in Stufe 3 den ersten Platz im Landkreis. Für 2026 sind unter anderem eine gemeinsame Übung mit dem THW Eggenfelden, sowie eine 24-Stunden-Übung mit Zeltlager in Rogglfing geplant.
Bürgermeister Georg Thurmeier dankte der Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft und die starke Präsenz bei den zahlreichen Feuerwehrfesten. Er hob die Bedeutung eines funktionierenden Wassernetzes hervor und bat darum, Wasserentnahmen bei Übungen im Vorfeld anzumelden, um unnötige Alarme im Wasserwerk zu vermeiden. Zudem verwies er auf die abgeschlossene Umstellung der Sirenenanlagen auf Digitalbetrieb.
Kreisbrandinspektor Andreas Maurer informierte über Neuerungen im Landkreis, darunter zusätzliche Abrollbehälter AB-Wasser, AB-Sandsack und AB-Notstrom sowie neue CBRN-Erkunder-Fahrzeuge zur Schadstoffmessung. Auch die Möglichkeit, den aktiven Dienst künftig bis zum 67. Lebensjahr auszuüben, wurde angesprochen.
Kreisbrandmeister Peter Strobl stellte in seinem Grußwort insbesondere die Ausbildung in den Mittelpunkt. Dank sprach er für die rege Teilnahme an der Blaulichtunterweisung in Wurmannsquick aus, die durch einen Fachvortrag der Fahrschule Greiml zu Führerscheinklassen und Anhängerregelungen ergänzt wurde. Zudem verwies er auf einen kürzlich abgehaltenen Motorsägenlehrgang mit Beteiligung aus Martinskirchen, kommende MTA-Ausbildungen sowie einen ganztägigen Übungstag im Oktober in Wurmannsquick, bei dem alle Feuerwehren gemeinsam realitätsnahe Einsatzszenarien abarbeiten werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung war die Gründung des Festausschusses für das geplante Gründungsfest am 18. Juni 2028. Das Fest soll mit Disco, Abend der Vereine und einem Festsonntag gefeiert werden. Die organisatorischen Vorbereitungen laufen bereits.
Unter Wünsche und Anträge wurde besonders der hohe Arbeitsaufwand für den Sommerabend mit über 250 geleisteten Arbeitsstunden gewürdigt. Ein Dank ging an alle Helfer sowie an Unterstützer und Förderer des Vereins.
Zum Abschluss dankte Kommandant Hofer der Gemeinde, der Feuerwehrführung, der Vorstandschaft, allen Helfern sowie den Partnerinnen und Partnern für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Mit dem Wunsch nach einem unfallfreien und kameradschaftlichen Jahr 2026 schloss er die Versammlung.
By Josef Maierhofer • Veranstaltungen 0